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Montag, 7. April 2008

Birthday after birthday....

Der April startete warm (endlich!) und fröhlich mit zwei Geburtstagen in New Haven: Am ersten April der 20te Geburtstag von meiner Freundin Apolline aus Frankreich, der mit einer kleinen Feier im Starbucks und einer Girls-Night-Out am Wochenende gefeiert wurde.





*Happy Birthday*Joyeux Aniversaire*Herzlichen Glückwunsch*


Und am zweiten April wurde meine "große" Lucy 6 Jahre - Grund genug für ein "Big-Girls-Dinner" im Royal Palace (China Restaurant) mit der Mama und dem lieben Au Pair, weil Daddy und die kleine Schwester in San Francsco zu Besuch bei der Oma waren. Der Kurzurlaub in Californien bedeutete mehr Freizeit am Vormittag für mich - dachte ich zumindest.... Denn pünktlich zu Ihrem Geburtstag wurde die arme Lucy krank und konnte nicht zur Schule gehen... Aber für die Birthday-Party am Sonntagnachmittag war sie zum Glück wieder topfit. Zu der ultimativen "Disco-Party" waren 12 Mädels eingeladen, die alle unterhalten werden wollten. Deshalb gab es jede Menge Disco-Klassiker wie "Nightfever", "Dancing Queen" und "It's raining men" eine Einführung in die anspruchsvolle Tanzchoreografie von "YMCA" und eine Runde "Musical Chair" (bei uns bekannt als "Reise nach Jerusalem").



Clubbing in Amerika (besonders in Connecticut) ist grundverschieden vom Clubbing in Deutschland: Kommt man um 23 h in einen Club ist die Tanzfläche total voll und man ist spät dran, weil alle Clubs um 2 Uhr morgens schließen - ausnahmslos, das ist das Gesetzt... und das steht hier über allem.. Nachdem die Clubs schließen sind die Straßen total überfüllt und man fühlt sich fast wie an Silvester in New York City. Also macht man sich auf die Suche nach irgendeiner Privatparty, die man noch stürmen kann bevor man sich in einem 24-h-Diner ein Katerfrühstück gönnt ;) Sollte man keine geeignete Party finden (Yale-Verbindungsparties, die ausschließlich männliche Mitglieder beinhalten sind keine gute Idee und bis auf einen Toilettenbesuch nicht zu empfehlen!), bastelt man sich seine eigene kleine Party-Session auf der Straße. Amerikaner sind generell sehr aufgeschlossen und sobald sich eine kleine Gruppe gebildet hat, gesellen sich immer mehr gleichgesinnte dazu. Problem dieser Art von "Straßen-Party" : Alkoholkonsum ist nicht nur unter 21 Jahren illegal, es ist auch in der Öffentlichkeit (sprich auf Straßen, in Parks, in Restaurants ohne Lizens, am Strand, usw.) verboten und strafbar...


Nun ja, wie gesagt unter 21 ja eh illegal^^


Unsere Club-Night am Freitag starteten wir mit einer Flasche Sekt (oh mein Gott wie ich unseren deutschen Sekt vermisse!!! MEMO: Sekt bei meiner Rückkehr ist Pflicht!) zu Ehren von Apollines Geburtstag. Gegen 22.30 h (ja, manche europäischen Gewohnheiten sind einfach schwer abzulegen) machten wir uns auf den Weg in die Disco... 10 Minuten Autofahrt später sind wir auch schon dort - wäre da nicht ein Problem: Das Einparken! Weitere 10 Minuten und eine Schlange von 20 Autos, angeführt von 2 Krankenwägen, später stand unser Auto immernoch 3 Meter von Gehweg entfernt und schien einfach nicht in die 4 Meter lange Parklücke zu passen... Nachdem die Hilfe von unserer Seite aus mehrmals von der Fahrerin abgelehnt wurde, kam der Rettungssanitäter mit den Worten "Mam, do you want me to park your car?" zur Hilfe.. 1 Minute später waren wir auf dem Weg zum Club und unserem Held auf ewig dankbar!



Der Retter in der Not... Falls er nicht gerade Leben rettet, parkt er hilflosen Au Pairs gerne mal das Auto ein.... Hurra für den Rettungssanitäter, der gerne anonym bleiben möchte :)



"She fell in love with the DJ" :)


Also, nach einem anstrengenden Wochenende bleibt keinerlei Erholung für mich, es geht sofort weiter: Die Pflicht ruft... Morgen ist Montag (eigentlich ist ja schon Montag und eine neue Arbeitswoche beginnt!)


In diesem Sinne: Einen guten Start in die neue Woche!!!


Liebe Grüße aus New Haven...


Die Kaddl *kuss*

Sonntag, 30. März 2008

Ein Tag mit meinem Schmackefatz in der großen Stadt :)

Endlich war es soweit.... Besuch aus der Heimat!!! Meine süße Ellen hat mir eine riesen Freunde gemacht und mit mir einen wunderschönen Tag in New York verbracht.

Nach einer sehr, sehr, sehr laaaaaaangen Zugfahrt (1 h und 40 min, die mir dank meiner Reiselektüre - dazu später mehr - und meiner unendlichen Vorfreude wie eine halbe Ewigkeit vorkamen!) kam ich um 11.12 Uhr in der Grand Central Station am Treffpunkt - der Uhr! - an..... um meine Ellen endlich wieder in die Arme zu schließen!! Und ab gings in die City :) Cantan und Suzanna in NYC - das kann was geben... Nach einem schnellen Coffee to go im Starbucks (was muss, das muss) gings ab Richtung Times Square! Ein paar Touri-Stores abgeklappert, die aber nicht wirklich interessant waren, wenn man sich 4 Monate nicht gesehen hat und einfach 1000 Dinge erzählen will..... Deswegen haben wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem gemacht - schwieriger als wir zunächst dachten! Denn: Deli Nummer 1 hatte einfach nicht die erhoffte Auswahl, Deli Nummer 2 war einfach total überfüllt (eine Schlange bis auf die Straße schreckt doch ziemlich ab) und Deli Nummer 3 hatte nur einen Stuhl als Sitzmöglichkeit - und der war besetzt. Als wir dann doch ziemlich nahe am Central Park angelangt waren, entschieden wir uns für ein Picknik im Park: Zurück zu Deli Nummer 3, Essen kaufen und ab in auf eine Bank im Central Park... Gesättigt (und halb erfroren) gings ab ins Marriott Hotel auf einen Tee mit Blick auf den Times Square - aus dem 45. Stock.

Nach einem Abstecher zu Blumenausstellung bei Macy's war es auch schon Zeit für Dinner mit der ganzen Seufert-Family. Zuerst einen Drink im Rainbowroom im 65. Stockwerk des Rockefeller Centres mit einem Atemberaubenden Ausblick über Manhatten.... und mit Meryl Streep ("Der Teufel trägt Prada") am Nebentisch. Und anschließend ein sehr leckeres Abendessen im Cinema nahe Times Square. Leider ging die Zeit viel viel viel viel zu schnell vorbei und ich musste wieder meine Heimreise nach New Haven antreten...

Ich hatte einen wunderschönen Tag und bedanke mich nochmal ganz, ganz herzlich bei Herr und Frau Seufert für alles! Und natürlich auch bei meiner Schnecke, die mir von nun an jeden Sonntag versüßt :)

Also, sonst hat sich hier auch noch einiges getan... Ich hab die Großmutter der Mädels kennengelernt (die Mama meiner Hostmom, die in Deutschland aufgewachsen ist). Sie wohnt in San Francisco und ist für den Geburtstag von meiner Gastmutter, Mary, und Ostern nach New Haven gekommen. An Ostern gibt es hier Osterkörbe in verschiedenen Farben und Größen (natürlich gilt wie immer:je größer, desto besser), gefüllt mit allerlei Süßigkeiten und Speilsachen. Diese "Easter baskets" gibt es mit den unterschiedlichsten Motiven: "Highschool Musical" (sehr beliebter Film hier bei Kindern), Hannah Montana (eine Serie über ein Mädchen, das ein Doppelleben zwischen Rockstar und normalem Teenager führt - so verwirrend, dass ich selbst nicht mehr durchblicke! Denn eigentlich gibt es 3 Identitäten: Die Schauspielerin,Miley Cyrus, an sich; von ihr gespielt wird Miley Steward, ein Mädchen, das eine zweite Identität als Rocktar Hannah Montana hat, von der selbst ihre Freunde nicht wissen. Jetzt ist es aber so, dass Songs und CD's unter den Namen Miley Cyrus und unter Hannah Montana verkauft werden und auch Konzerte von beiden gegeben werden..... Danke Disney, wie erklärt man jetzt bitte einer 6-jährigen den Unterschied zwischen einem fiktiven Charakter im Fernsehn und einer realen Person?!


Zurück zu den Ostergeschenken :) Mein Geschenk für die beiden Mädels waren zwei Blumentöpfe und Samen zum Einpflanzen und je ein Prinzessinen-Puzzle. Unsere Osterfeier bestand aus einem gemütlicher Osterbrunch und einem traditionellen Eiersuchen...


Ich hoffe Ihr hattet alle ein schönes Osterfest und habt trotz Schnee alle eure Osterhasen gefunden...

Ach ja... Außerdem hat am 27. März mein Philosophie-Kurs an der University of New Haven angefangen... In den nächsten Wochen beschäftige ich mich also mit dem tieferen Sinn des menschlichen Seins.... auf Englisch! Ja, die erste der insgesammt 4 Lektüren umfasst 200 Seiten und beschäftigt sich mit dem Zen Buddhismus. (Nur so viel: A is not A, B is not B, but A can be B. - ich wusste es, die Mathematik lügt!) Im Unterricht stellen wir dann mit reiner Logik unerklärliche Thesen auf (z.B. "Das ist ein Bleistift und ist gleichzeitig kein Bleistift!")... Nein, ehrlich gesagt ist der Kurs sehr interessant und regt zu neuen Denkansätzen an...


Denk ganz fest an euch!

Küsse

Eure Katha

Sonntag, 2. März 2008

Waaaaaaaaas?? Schon 3 Monate?!?

Es sind tatsächlich schon 3 Monate vergangen, seit dem Tag am Flughafen Frakfurt/Main, an dem ich mich aufgemacht habe, Amerika zu erobern ;) 3 Monate seitdem ich meine Liebsten das letzte Mal umarmt habe, 3 Monate seitdem ich das letzte Mal einen Fuß auf deutschen Boden gesetzt habe und 3 Monate seit dem ich das letzte Glas Sekt getrunken habe... (Danke nochmal Mama!) 3 Monate in Amerika - davon mittlerweile 5 Wochen in New Haven, wo ich mich inzwischen recht gut eingelebt habe ;) Mein Stammkaffee habe ich schon gefunden (Und was braucht ein Koffeinjunkie mehr?), mit meiner Hostfamily komm ich super zurecht und ich verfahre mich nicht - jaaaaa, kaum zu glauben, aber ich hab hier total die Orientierung ...

Auch an die amerikanische Art gewöhne ich mich immer mehr, obwohl ich immernoch etwas geschockt bin, wenn ich jemanden im Schlafanzug durch die Innenstadt oder den Supermarkt laufen sehe.. Aber so sind se halt die Amis - verrückt ... da pass ich ganz gut rein ;)

Aber manchmal übertreiben sies echt ein wenig: Zum Beispiel mit der ganzen Valentinstags-Aktion. Am 14. Februar war Valentinstag, ein Trend, der auch schon längst bei uns angekommen ist, aber nicht so ausgeprägt praktiziert wird wie hier. Jedes Kind MUSS jedem Kind in seiner Klasse eine Valentinstagskarte senden. Das heißt für ein fleißiges Au Pair: Mit 2 Mädels in den nächsten Supermarkt fahren, sich durch Spongebob-, Spiderman- und Hello-Kitty-Valentine-Sets durchwühlen, bis man die gesuchten "Disney-Princess-Karten" findet, die dann zuhause zusammengefaltet und beschritet werden. Wirklich für jedes Kind in der Klasse, egal ob man denjenigen mag oder nicht - jeder bekommt eine Karte auf der sowas steht wie "You are a special friend." Die Kaufhäuser bieten jedemenge Valentinstagskram an: Plüschherzen, Karten, Tonnenweise Schockopralienen - ja, sogar spezielle M&M's in den Farben rot-rosa-weiß (die Osterkellektion steht jetzt in den Kaufhäusern)..


Nach Wochenlanger Präsenz der ganzen Herzchen und Liebeskarten kann mans dann irgendwann nicht mehr sehen und daher kam uns die "We hate Valentine's Day Party" in Downtown New Haven gerade recht. Also nichts wie rein ins Partyoutfit uns ab in den Club. Mit Snezhanna, Judith, Orel und Julia hab ich dann mal ein bisschen die Tanzfläche gerockt :)

Die nächste Woche startete mit einem freien Tag und Schnee, Schnee und nochmal Schnee... daher war die folgende Woche Ferien auch nicht schlimm, weil die Schule wäre wegen dem Schnee sowieso geschlossen worden.. Also, an einem der freien Tagen gings ab mit Anna und Lucy nach "Kid City" einem Kindermuseeum in der Nähe, dann waren wir einmal Schlitten fahren oder haben selbstgemachtes Eis gegessen (Schnee mit Ahornsyrup - eklig sag ich euch!)

Mein neues Haus... bei Nacht und Schnee

und bei Tageslicht..... und Schnee :)


Am Wochenende war dann mein erstes Cluster Meeting in meinem neuen Cluster. Die Mädels und meine Counsellorin sind alle total nett :)

Was ist der beste Freund eines durchschnittlichen amerikanischen Kindes? Richtig, der Fernseher! Auch wenn meine zwei Mädels für amerikanische Verhältnisse wenig Zeit vor dem TV verbringen, vergeht kein Tag ohne die typische Frage "Can I watch a little TV, pleeeeeeeaaaaaaaaaase?!" Bis jetzt... Denn - nennt mich genial - ich hab es geschafft, dass die Mädels seit einer Woche nicht einmal ans Fernsehen denken. Wir haben uns nämlich unseren eigenen Fernseher gebastelt, in dem die beiden dann ihre eigenen Shows haben.



Mit Anna an der Gestaltung unseres Projekts - "TV"


Am Wochenende gings mal wieder nach New York City.. dieses Mal mit Übernachtung in einem Hostel auf der Upper West Side, wenige Blocks vom Central Park entfernt. Das Zimmer war für New York günstig, mit $ 3o pro Nacht, aber auch dementsprechend ausgesattet.



Nun ja, genutzt haben wir es ja nur zum Schlafen... Samstag morgens hatte Orel einen Termin bei einem Friseur in Queens für "Japanese Straight". Dabei werden die Haare chemisch so geglättet, dass sie immer ultra-glatt sind. Selbst wenn man sie an der Luft trocknen lässt oder in Regen kommt. Für nen Lockenkopf wie mich ein Traum. Danach ging es ab in unsere Unterkunft und ein bisschen durch die Straßen der Upper West Side, einer schönen Gegend in Manhatten mit vielen kleinen Restaurants und Shops. Und Abends haben wir uns dann nochmal den Times Square bei Nacht angesehen - ich hab mir um halb 9 an einem Samstag Abend ein paar Schuhe gekauft.... und ich liebe sie!!!

Am nächsten Tag haben wir dann ein bisschen Manhattan erkundet. Auf dem Programm stand: East Village! Eine stylische Gegend in NYC mit vielen kleinen Jung-Designer-Läden, Möbelgeschäften und Cafés. Sehr viele junge New Yorker wohnen in diesem Viertel, das lange Zeit Anlaufstelle für Einwander aus Europa war. Kommt man an die Falsche Ecke, kann man aber in einen Treffpunkt der ansässigen Drogenjunkies geraten... nicht gerade ein schöner Anblick und deswegen zu vermeiden.


Einer der kleinen Antiquitäten-Läden mit sehr viel Charme..

Nicht nur Möbel und Kleidung sind im Style der 50er zu finden :)

Heil wieder in New Haven angekommen war ich wieder bereit in eine Woche mit meinen beiden Mädels zu starten :) Bei kaltem Wetter, wird die Gestaltung eines abwechslungsreichen Nachmittags zwar zunehmend schwerer, aber alles ist machbar ;)

Donnerstags wollten wir uns mal ein paar lokale Bands anhören und haben uns auf in eine Bar in New Haven gemacht. Let's rock on :D

Am Wochenende ging es ab in einen kleinen Irish Pub, der anlässlich der St. Patric's Parade in New Haven (zwar eine Woche zu früh, aber was solls) total überfüllt war. In dieser Nacht wurde bei uns die Uhr eine Stunde vorgestellt, weswegen ich gleich mal die Parade verpennt habe, aber am Sonntag ist ja die große Parade in NYC ;)



Ansonsten warte ich sehnsüchtig auf den Frühling.... der Schnee ist immerhin wieder geschmolzen ;)

Ich denk ganz fest an euch und vermisse euch, meine Lieben :)

Take care und denkt dran:

"Don't worry. Be happy!"

Montag, 11. Februar 2008

Auf nem Trip mit Jess :D

... nach Washington, D.C.

Dieses Wochenende war ich im Auftrag der Kultur unterwegs... in die Hauptstadt der Vereinigten Staaten! Zusammen mit Jess ging es auf eine Tour ... ääähhhh einen Trip ;) (so haben es die restlichen Reiseteilnehmer immerhin empfunden...)

Am frühen Samstagmorgen (um 4.30!!) beginnt mein Tag, wie jeder Abreisetag in meinem Leben.... damit alles noch schnell fertig zu packen. Um 5.55 fährt mein Zug am Bahnhof in New Haven in Richtung Grand Central Station in New York. Für alle, die sie nicht kennen: Der größte Bahnhof der Welt - er verfügt über 44 Bahnsteige, an denen 67 Gleise enden - und eine wunderschöne Bahnhofshalle... ... berühmt für "the clock" am Informationsschalter.

Dort angekommen, habe ich mich mit Jess getroffen und das Abenteuer konnte beginngen...


... wir hätten die Zeichen sehen müssen!!!




Immerhin startete unsere Tour mitten in Chinatown!!! Nun ja... umringt von Chinesen (nach 2 Minuten fühlten wir uns zunehmend unwohl...) warteten wir tapfer auf unseren Tourbus - auch genannt "Partybus 17 19"...
Nach einem Telefonat mit einner netten, chinesischen Mitarbeiterin unseres Reiseveranstalters saßen wir auch bald in unserem Bus... mit unserem chinesischen Tourguide, dem chinesischen Busfahrer und den anderen Tourteilnehmern: Chinesen!!! Neben uns, 2 Mexikanerinnen und einem indischen Paar bestand die Reisegruppe ausschließlich aus Asiaten!! Die Tour wurde auf Englisch und Chinesisch abgehalten, das heißt der Tourguide redete eine Minute auf Englisch und dann 5 Minuten auf Chinesisch. Wäre ja nicht so schlimm gewesen, hätte man das Englisch wenigstens verstanden! Aber der chinesische Akzent machte es schwer dem Tourguide - sein Name war übrigens "Jeff"- zu folgen, denn meistens bemerkte man den Wechsel vom Chinesischen ins Englische nicht einmal... Naja, nach einem kurzen Schläfchen hieß unser erster Stop Philadelphia (Ja, Mary... ich war dort!)... Unser kurzer Stop wurde für ein paar Bilder mit der George Washington Statue und eine Besichtigung der "Liberty Bell" genutzt. Die "Liberty Bell" hing ursprünglich in der "Hall of Independence" in Philadelphia und hat für die meisten Amerikaner eine große historische Bedeutung. Sie läutete während die "Declaration of Independence" am 8.Juli 1776 zum ersten Mal öffentlich verlesen wurde und gilt somit als Symbol der Freiheit. Im Bürgerkrieg wurde sie zum Symbol für die Gegner der Sklaverei und steht auch heute noch für Gleichheit und Geichberechtigung.
Anschließend blieb uns noch ein bisschen Zeit um ein paar Geschäfte zu erkunden...


Da kommt der Ammistolz raus^^

....und ich habe eine sehr edle Sonnenbrille erstanden, die mir gleich mal heute in der Turnstunde von Anna entwendet wurde... Ja, unfassbar!!!

Auf gings weiter in die Hauptstadt der Vereinigten Staaten - Washington, D.C.
Nach weiteren 3 Stunden fahrt und einem kleinen Nickerchen kamen wir am "Capitol" an...


... und weiter gings zum "weißen Haus" ... in dem der jetzige Präsident seine letzten Monate in seinem Amt verbringt. Ich höre übrigens nicht so gute Meinungen über ihn und seine Politik... immer mal wieder interessant zu lesen sind die Sprüche auf öffentlichen Toiletten.. gibt es ja bei uns auch, aber hier werden teilweise echt politische Ereignisse kommentiert.

Mein Lieblingsklospruch: "I don't care what drugs Obama, Clinton or even Tooty Rudy did when they were in college... I want to know what drugs President George W. Bush is on now. That boy is not right in the head!!!" Heißt soviel wie: "Es ist mir egal welche Drogen Obama, Clinton oder selbst Tooty Rudy im College genommen haben... Ich möchte wissen was für Drogen Präsident George W. Bush jetzt nimmt. Der Kerl ist nicht ganz richtig im Kopf!!!

Danach auf zum Lincoln Memorial, zum Gedenken an den ehemaligen Präsidenten Abraham Lincoln, der die Sklaverei in Amerika abschaffte.
Immer vorneraus unser Tourguide Jeff mit dem gelben Regenschirm :)


... mit einer rießigen Lincoln-Statue...

... und gegenüber am anderen Ende des "Reflecting Pools"...



... das Washington Memorial.

Anschließend machten wir uns auf in unser Hotel, das nicht wie vermutet in Washington lag, sondern ungefähr 1 1/2 Stunden außerhalb im Staat Virginia. Naja, nach einer weiteren Busfahrt (Partybus 17-19 back on the road...) und einem kurzen Zwischenstop bei Wendy's mit äußerst kompetenten spanischen Mitarbeitern ("Ist in dem Chili immer Fleisch drin?" -"Ja, das gibt es nur mit Fleisch!" - "Haben Sie auch etwas ohne Fleisch?" -"Ja, Chili!".... Ich hab dann ne Ofenkartoffel gegessen!) kamen wir in unserem Motel an... Vom ersten Eindruck etwas verunsichert und verängstigt, wagten wir uns tapfer in unser Zimmer und waren dann positiv überrascht.... bis wir mitten in der Nacht von mysteriösen Geräuschen wach wurden....

Am nächsten Tag gings früh weiter, denn für gerademal 22 $ konnte man sich "eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Amerikas" anschauen. Wir entschieden uns dafür, unser Geld lieber im Souveniershop auszugeben... ist ja auch viel lustiger :)

Nach der eineinhalbstündigen Tour gings weiter nach Baltimore, die größte Stadt im Bundesstaat Maryland.

"Good morning Baaaaltimoore!" (aus "Hairspray" für alle dies nicht kennen)


Es war übrigens seeeeeeehr windig am Hafen von Baltimore, aber wir wurden angewiesen den Inner Habor nicht zu verlassen, weil die Stadt nicht so sicher sei...


Trotzdem bin ich sicher wieder in New Haven angekommen :) Ich hatte echt ein witziges Wochenende mit Jess... in unserm Partybus 17-19 *g* Leider konnten wir die Chinesen nicht so wirklich für unsere Stimmungslieder wie beispielsweise "Ein belegtes Brot mit Schinken..." oder "Paradise City" begeistern .... aber wenigstens die Mexikanerinnen wussten unsere Version von "Mexico" zu schätzen ;)

Also, ich hoffe bei euch ist alles klar... Ich vermisse euch und denk ganz fest an euch!

Küsse in die Heimat!!


Eure Katha

Freitag, 1. Februar 2008

New Haven... Yale... I am here :)

Nach meiner ersten Woche in New Haven kann ich sagen: Ich bin sooo froh hier zu sein! Ich habe jetzt eine super nette Gastfamilie gefunden: Die Nemerov's. Das sind die Eltern, Mary und Alex und die beiden Mädels: die fünfjährige Lucy und die dreijährige Anna .... und natürlich die zwei Katzen Agnus und Tootie. Schon nach dem ersten Tag habe ich mich hier unglaublich wohl und mehr als willkommen gefühlt. Lucy und Anna sind zwei richtig süße Engel, Kinder wie sie sich Eltern und vor allem Au Pairs nur wünschen können :) Mein Familienwechsel war die Beste Entscheidung, die ich treffen konnte und habe sie noch keine Sekunde bereut...


Hier die kleine Anna beim Eis essen :)

Leider bin ich nun von meinen Mädels in New Jersey weiter entfernt und werd sie hier vermissen, denn die gemeinsamen Aktionen waren immer witzig :) Auch wenn es an meinem letzen Abend etwas chaotisch verlief (WAAAS? Katha und Chaos?! Niemals!!) war es ein schöner Abend bei Mo's ;)
Auf unserem Weg nach NYC zu Mo's Caribbean Bar and Mexican Grill haben wir uns "ein wenig" verlaufen^^ Wir standen sozusagen auf der anderen Seite des Central Parks, was wir herausgefunden haben, nachdem wir zum dritten mal die Richtung geändert haben und uns entschlossen haben jemanden nach dem Weg zu fragen, denn zum Glück schämen wir Frauen uns da ja nicht ;) Der Kommentar war: "You want to WALK there?!" (An dieser Stelle möchte ich meinem Papa für meinen Orientierungssinn danken, den ich eindeutig von ihm geerbt habe... vielleicht ertwickelt er sich ja noch mit der Zeit^^)
Eine Taxifahrt in New York - keiner fährt so verrückt wie die Taxifahrer hier!

Nach einer Taxifahrt (10-Minuten beten, dass wir lebendig ankommen - Taxifahren in NYC ist eine Art Extrem-Sport!) durch den Central-Park kamen wir auch endlich an... und konnten unser mexikanisches Essen genießen, während neben uns schon fleißig getanzt wurde...
Das Abschiedsgeschenk von meinen Mädels aus New Jersey - Vielen Dank... Ich werd euch vermissen!


Anschließend gings noch zu einem kuzen Abstecher an den Times Square und dann zurück nach New Jersey für meine letzte Nacht in Westfield bevor ich am Samstagmorgen in meinen Zug nach New Haven steigen konnte...

Samstags bin ich nach meiner Ankunft mit dem vorherigen Au Pair, Irina (auch aus Deutschland) und ihren Freundinnen nach Hamden ins Kino gefahren um "Untraceable" zu sehen. Meine Zeiten als Kino-Muffel sind vorbei!!! Nein, Quatsch.... aber ab und zu darfs mal sein ;) Anschließend sind wir dann noch in einen Club-Schrägstrich-Bar (ja, wir dachten zuerst wir wären vom Glück geküsst unter 21 reingelassen zu werden, aber leider Endete unser Glück am Eingangsbereich der Bar-Zone :(


Montags waren wir bei Cold-Stone, einer Art Eisdiele. Hammer, sag ich euch! Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, aber das Eis wird vor deinen Augen zubereitet. Also man bestellt eine Eissorte, z.B. Vanille und sucht sich dann eine von den unzähligen Zutaten aus, mit denen man es gemischt haben möchte. Die Auswahl fällt bei Angeboten von Brownie über Snickers, KitKat und M&M's bis hin zu Cookies nicht gerade leicht^^ Jedenfalls, wird dann die Eiskugel mit der jeweiligen Geschmacksrichtung vermischt und serviert.... hmmm, soooooo lecker :)


Zu Irinas Abschied waren wir Dienstagabends mexikanisch essen... Die Auswahl war für Vegetarier leider nicht soooo groß, aber ich habe letztendlich auch etwas gefunden (einen Burito, den man sich selbst zusammenstellt *g*)


Samstags war ich mit Apolline aus Frankreich unterweg um ihre 661(!!!) Fotos zu entwickeln... für gerademal 100$ (verrückt diese Franzosen *g*)
Das ist sie übrigens... Apolline
Anschließend waren wir dann beim Au-Pair-Treffpunkt schlechthin - Starbucks!!! Hier übrigens inklusive "Drive-Through"... und abends gings ab zum Tanzen in einen Club namens: "Alchemy" ... mit Judith aus Germany, Orel aus Israel und Snezhanna (ja, ich kann mir diesen Namen nie merken!) aus Russland..
Orel und ich auf dem Weg in den Club ...
... Snezhanna, Judith und ich im Club... ... und ich nach dem Club ;)

Sonntags habe ich den mir verbliebenen Tag (ich habe es mir gegönnt bis 13 Uhr zu schlafen! Jaaaa... Ich weiß einige von euch werden erstaunt gucken und an Situationen zurückdenken, in denen sie mich lieber nicht gekannt hätten. Zum Beispiel wenn ich früh morgens einfach angefangen hab zu reden ohne aufzuhören, oder morgens angerufen habe um mitzuteilen, dass ich wach bin... Ja, das waren noch Zeiten *g*) für eine kleine Tour nach Downtown-New Haven zu nutzen und mal durch Yale zu laufen...
Also meine Liebsten, macht euch keine Sorgen mehr... mir geht es jetzt viiieeel besser hier!!
Viele Küsse,
Eure Katha